Aktuelle Maltraktion


... und nun werden die altbekannten Geschichten wieder lebendig.

Die Geschichte vom "Rot-Köpf`chen", vom "bösen Wolf" aus "Krims"-Märchen.

Diese Geschichten enden alle mit dem Satz:
"… und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!"

Wie wahr! Sie leben noch heute. Wieder!

Das möchte ich mir doch energisch verbitten, dass ein "lupenreiner Tschekist" sich mit mir – mit uns allen – mit unserer Geschichte vergleicht.

Ein Tschekist, der in Dresden, von 1985 -1990 in der Bautzner Landstraße, über der Bezirkszentrale des Ministerium für Staatssicherheit, im Haus des KGB als Agent tätig war und nun sich so gibt, als würde er mit seinem Aufstand in der Ukraine das Gleiche tun, was unsere Bürger vollbracht haben (Wladimir Wladimirowitsch Putin).

Das übertrifft in seiner Unverschämtheit und Frechheit alles, was bisher in der Geschichte der Revolutionen stattgefunden hat.
Ein Usurpator, der seine Okkupationsgelüste verwechselt mit friedlicher, gewaltfreier Revolution.

Das erinnert sehr stark an die Nazi-Methode "Sender Gleiwitz", die Hitler zum Anlass nahm in Polen einzumarschieren.
Wir werden es erleben, dass Putin eine ähnliche Methode anwendet, um die Ost-Ukraine wie die Krim zu annektieren, unter dem Vorwand, seine Landsleute zu beschützen.

Wir schafften eine gewaltfreie, friedliche Revolution, mit dem skandieren von: "Wir sind das Volk", "Wir sind ein Volk" mit Erfolg, vor allem ohne Brudermord.

Wir haben nicht wie der Despot in Moskau, dank seiner Abteilung Desinformation, ein Volk aufgewiegelt, um sich gegenseitig umzubringen und die Todesopfer über Todesopfer forderte, obwohl es auch nur "ein Volk" war, ist und bleibt.

Ich Konstatiere:
Wir haben für Freiheitsrechte, für Bürgerrechte gekämpft und sie errungen!
Putin verhindert Freiheitsrechte und verbietet Bürgerrechte!
Das ist ein gewaltiger Unterschied. Ein Vergleich ist geradezu unzulässig.

Anlässlich dieser Situation die mit der Krim, mit der Ukraine entstanden ist, steht die Politik voll im Abseits und ist macht- und hilflos.

Die globale wirtschaftliche, gegenseitige Abhängigkeit unterbindet jede politische Aktivität und scheitert an den noch gegebenen Möglichkeiten.

Es gibt nur zwei Varianten um Putin zu treffen:
1. Die Ukraine dreht alle Gashähne gen Westen zu. Das würde zwar vorübergehend Einschnitte bedeuten, aber Russland finanziell schwächen und stark treffen, und
2. Die Konten aller großen bedeutenden Russen und Oligarchen sperren.

Eines würde ich Putin zu Gute halten: Die NATO-Osterweiterung war und ist politisch ein großer Fehler gewesen. Putin sah sein Land bedroht, obwohl es zwischen Europa und Russland niemals mehr einen Krieg geben kann. Das wäre der Untergang der Zivilisation.

Von Anfang an, mit der Wende-Zeit und dem Untergang der Sowjetunion hätte man Russland in die NATO einbinden müssen, denn die Gefahren für Europa und für Russland kommen aus dem Vorder- und Mittelasiatischen Raum und bedrohen die moderne Zivilisation viel mehr als wir bis jetzt annehmen.

Historisch betrachtet muss man noch etwas anderes ins Feld führen: Russland kennt nur zwei Gesellschaftsformen. Die Zarenherrschaft und die Diktatur.
Ansätze für eine Demokratie sind im Keim erstickt worden.
Selbst Lenin musste fliehen um den Kämpfen zwischen Menschewiki und Bolschewiki zu entgehen, denn es war der reinste Brudermord der in Gang gekommen war, nur um Machtpositionen für sich zu erobern und zu beanspruchen.
Damit zugleich entstand die korrupte, illegale Bereicherung einzelner Funktionäre und die Säuberung bestimmter ethnischer und gesellschaftlicher Gruppen.
Die "Gulags" in Sibirien sprechen ihre eigene Sprache für all diese Maßnahmen.

Das alles entschuldigt nicht die jetzige Situation in Russland, es zeigt nur, dass auf dem Weg zu einer Demokratie sich andere Verantwortliche finden müssten als ein Tschekist – der sich in seinen Auftritten benimmt wie ein Zar -  um an der Spitze eines Staates zu stehen und diesen in eine neue Zeit führt..

Man muss sich fragen warum geht er mit Weißrussland nicht so vor wie gegen die Ukraine?
Ist ihm Lukaschenko so Moskau-treu, dass er ihm vertrauen kann?

Wir Ostdeutsche sollten angesichts der Meinung Putins und dem Vergleich mit unserer Revolution alle auf die Stra0e gehen um gegen Putin zu protestieren.
Partnerschaft und Freundschaft sehen anders aus, als so wie sie sich jetzt anbietet und auszeichnet.

Und noch ein Wort zu unseren Politikern:
Wer Putin einen "lupenreinen Demokraten" nennt, kann nur an seinen Geldbeutel gedacht haben.

Wer anspricht, dass die Freiheit Europas und Deutschlands am "Hindukusch" verteidigt werden muss, der sollte mehr Karl May lesen.

Wer den Einsatz von unbemannten Drohnen als "humanitäre Kriegsführung" bezeichnet, sollte Geschichte studieren, denn einen "humanen Krieg" hat es bis jetzt in der Geschichte noch nie gegeben.

Da muss man sich fragen: Deutschland, wohin gehst Du?